Samstag, 16. Oktober 2010

Linux-Distributionen bei Wikipedia

Um den nervenaufreibenden Löschdiskussionen in diesem Themengebiet bei Wikipedia ein Ende zu setzen, habe ich mich letzte Woche, nachdem unser aller Freund Weissbier mal wieder eine eigene Löschwelle ausgerufen hatte, eine Lösung nach dem Muster "lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende" entschieden. Dabei habe ich auf alle Artikel der Kategorie:Linux-Distribution Artikel, bei denen eine Relevanz nach dem Prinzipien der Wikipedia nicht erkennbar war selbst einen Löschantrag gestellt – insgesamt immerhin deren 15. Zusammen mit denen schon von Weissbier gestellten Anträgen (von denen kaum einer durchgekommen ist) waren es somit 27 Anträge, die in derzeit 11 Fällen zu einem roten Link geführt hat. 4 weitere wurden in Redirects umgewandelt.

Das ganze führt jetzt dazu, dass auf keinen der derzeit existiertenden 144 Artikel zu Linux-Distributionen ein Löschantrag mehr möglich ist (außer jemand findet - was mich eher wundern würde - eine komplett neue Begründung). Einen etwas seltsamen Listen-Artikel gibt es in der gleichen Kategorie allerdings noch dem ich wohl demnächst an den Kragen gehen werde.

Für die Zukunft muss nun eine Lösung gefunden werden, wie man Löschdiskussionen weitgehend bis komplett vermeidet. Die Entstehungsweise von Linux-Distributionen ist hierbei allerdings sehr hilfreich, denn diese entstehen ja nahezu alle als Ableger anderer Distributionen. Und genau an dieser Stelle müssen sie sowieso vermerkt werden. Auf diesen Abschnitt gibt es dann einen Redirect und schon kann die Erklärung von jedem gefunden werden – beispielhaft nenne ich einmal "Super OS". Diese Redirects werde ich für alle bei Distrowatch verzeichneten Distributionen in der nächsten Zeit systematisch anlegen.

Einen EIGENEN Artikel (der diesen Absatz nur ergänzt, nicht ersetzt!) bekommen Distributionen, über die in der normalen IT-Fachpresse (vor allem heise oder golem) mehrfach aus unterschiedlichen Anlässen (zwei Versionen sind zwei Anlässe!) berichtet wird. Gleiches gilt für eine Distribution, die nicht-Exklusiv von einem relevanten Unternehmen auf seinem Systemen vorinstalliert wird.

Distributionen, die exklusiv von einem relevanten Unternehmen vorinstalliert werden, werden entsprechend als Absatz bei diesem Unternehmen eingetragen. Hierzu gehört dann auch wieder ein Redirect, ein solches Beispiel heißt "Winki" von MSI.

Damit bleiben als Streitpunkte nur noch Distributionen, bei denen jemand von 0 angefangen hat, trotzdem aber keine Beachtung gefunden hat. Wie viele von diesen es nachher gibt, muss man sehen und dann auch, was damit zu tun ist. Vielleicht hat da ja jemand eine Idee – wobei ich schon einmal vorwarne, dass so etwas wie "einfach alles behalten" keine Chance auf Umsetzung hat.

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