Dienstag, 12. Februar 2008

Von der Realität überholt...

Schrieb ich am letzten Donnerstag noch dies, berichten heute die Medien, dass der gedruckte Brockhaus offenbar am Ende ist und man seine Inhalte nur werbefinanziert noch im Internet anbieten will. Je nachdem, wen man fragt, wird dies wahlweise als "das Ende des Brockhaus" oder als "Ernsthafte Konkurrenz für Wikipedia" betrachtet.

Völlig Vergessen wird dabei meiner Meinung nach eines: Zum ersten Mal schafft es das Internet, einen wirklich namhaften Anbieter von Inhalten zur kompletten Aufgabe seines bisherigen Vertriebsmodells zu bewegen. Dagegen sind die inzwischen öffentlichen Archive von Focus und Spiegel gar nix, ersetzen diese ja noch nicht die Druckversion.

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